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| Der Lebenslauf in der klassischen Bewerbung |
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| Ein Lebenslauf soll dem Unternehmen Aufschluss über die fachlichen aber auch die persönlichen Eckdaten des Bewerbers geben. Üblich ist heute ein gedruckter tabellarischer Lebenslauf, in welchem die wichtigsten Informationen stichpunktartig aufgeführt und zwei Seiten nicht überschreiten werden sollten.
Knapp, übersichtlich und lückenlos werden die wichtigsten Daten des Bewerbers darstellt. Nur, wenn es unbedingt gefordert wird, sollte heute ein handgeschriebener ausführlicher Lebenslauf verfasst werden. Daher findet bei den nachfolgenden Betrachtungen ausschließlich nur der tabellarischen Lebenslauf Beachtung.
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Je nach biographischer und persönlicher Situation sind inhaltlich spezifische Informationen im Lebenslauf zu verarbeiten bzw. werden von den Unternehmen erwartet. Daher nachfolgend Vorschläge
möglicher Inhalte von Lebensläufen verschiedener Personengruppen. Ob alle
Angaben in jedem Fall sinnvoll sind, ist im Einzelfall abzuwägen. Auch die
Reihenfolge ist nicht zwingend. Eine sinnvolle Gliederung bzw. Erarbeitung von
Merkmalsbündelungen ist anzuraten:
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| Selbstverständlich darf die Überschrift "Lebenslauf" auf dem Dokumentkopf nicht vergessen und, sofern kein Deckblatt, auf welchem das Foto angebracht wird, vorhanden ist, muss rechts oben genug Platz gelassen werden, um dort das Bewerbungsfoto zu platzieren. Zum Schluss des Dokumentes nicht vergessen, den Ort und das Datum zu nennen und mit vollem Vor- und Zunahmen handschriftlich unterschreiben. Vor- und Zunahme: Anschrift und Telefon: E-Mail- und Homepageadresse: Geburtsdatum/ -ort: Großer Wert wird bei Bewerbern um einen Ausbildungsplatz auf Angaben zu den Eltern gelegt. Neben den Namen sollte auch noch der jeweilige Beruf der Elternteile genannt werden. Aus diesen Daten entnehmen Arbeitgeber nicht selten Informationen über Erziehung und Lebensumstände; zumindest versuchen sie Rückschlüsse zu ziehen ("ah, Arztsohn - bestimmt gute Erziehung"). Im Idealfall entspricht der eigene Berufswunsch dem eines Elternteils, was in Anschreiben und Vorstellungsgespräch als gute Argumentationsgrundlage dienen kann ("Den Beruf meiner Mutter fand ich schon immer toll und will das jetzt auch gerne machen, weil..."). Geschwister: Hier sollten in chronologischer Folge (also mit der Grundschule beginnend) die besuchten Schultypen mit Jahreszahlen aufgeführt werden. Dabei sollte diese Aufzählung lückenlos sein; Lücken sind im schlimmsten Fall Anlass zu Zweifeln an der Ehrlichkeit des Bewerbers. Die Personalchefs wollen dadurch auch Einblicke in die schulische Entwicklung gewinnen: wie oft ist er sitzen geblieben? hat er die Schulform wechseln müssen (Aufstieg / Abstieg)? Schulabschlüsse: Natürlich sind auch Lieblingsfächer und/oder Leistungskurse für den Arbeitgeber von Relevanz. Bestimmte in der Schule vermittelte Inhalte sind Grundlage für bestimmte Berufsfelder bzw. dort allgegenwärtig und es kann nur von Vorteil sein, wenn der Bewerber dort bereits seine Interessen hat und Erfahrungen gesammelt hat. Zudem lässt sich eine Berufswahl gut mit diesen Fächern begründen. Fremdsprachen: Die Erwähnung absolvierter Praktika ist eine gute Gelegenheit zu verdeutlichen, dass der Bewerber bereits Erfahrungen in der Berufswelt und eventuell gar im angestrebten Berufsbild oder der Firma, an welche die Bewerbung gerichtet ist, gesammelt hat. Daher sollte bei der Auflistung der Praktika auf keinen Fall vergessen werden, bei welcher Firma und in welcher Abteilung gearbeitet wurde bzw. an welchem Aufgabenschwerpunkt gearbeitet wurde. besondere Kenntnisse: "Warum sollte ich meine Hobbys aufführen? Schließlich soll ich da doch arbeiten!" Diese Frage haben in Seminaren Bewerber sehr oft gestellt - oft wird nämlich unterschätzt, dass Hobbys und Freizeitaktivitäten viel über einen Menschen und seine Persönlichkeit aussagen können. Viele unterschiedliche Hobbys können beispielsweise auf einen sehr aktiven Menschen hindeuten und wenige eintönige auf einen trägen Zeitgenossen, der vielleicht auch im Beruf ähnlichen Elan an den Tag legt. Zudem kann durch die Hobbys auch auf soziale Fähigkeiten geschlossen werden - ein Bewerber, der die Hobbys Lesen, Fernsehen und Schwimmen angibt, wird schnell als Eigenbrötler abgestempelt, da es sich um Aktivitäten handelt, die im Regelfall allein geschehen. Familienstand; ggf. Alter und Anzahl der Kinder: Auch der Beruf des Ehepartners kann relevant sein, wenn z.B. der Ehepartner in der gleichen Firma arbeitet oder bereits Erfahrungen in der gleichen Branche gesammelt hat. Auch bei der Einschätzung der Mobilität des Bewerbers spielt der Beruf des Lebenspartners eine große Rolle.
Führerschein und PKW: Wehr- und Zivildienst
oder freiwilliges soziales Jahr: Mit der Staatsangehörigkeit können für den Arbeitgeber zahlreiche arbeits- bzw. ausländerrechtliche Fragen verbunden sein; daher sollten ausländische Arbeitnehmer grundsätzlich ihre Staatsbürgerschaft angeben; auch für deutsche Arbeitnehmer, die sich im Ausland bewerben, ist diese Angabe obligatorisch. Berufsausbildung: Hochschulabsolventen dürfen natürlich ihr Studium nicht unerwähnt lassen. In chronologischer Folge sollten die Studienschwerpunkte/-fächer und die jeweilige Uni erwähnt werden. Auch das Thema der Diplom- bzw. von Examensarbeiten kann für den Arbeitgeber interessant sein, wenn sich der Bewerber beispielsweise bereits im Studium mit Inhalten auseinander gesetzt hat, die den Arbeitgeber täglich tangieren. Auslandserfahrungen: Nebenjobs sind nicht nur eine Möglichkeit, um als Student oder bei Arbeitslosigkeit die Haushaltskasse etwas aufzubessern. Studierende können erste praktische Erfahrungen in der Berufswelt sammeln und Arbeitslose verlieren nicht so schnell den Anschluss an die Berufswelt. Daher ist es immer sinnvoll, diese anzugeben. Auch auf den ersten Blick berufsfremde Tätigkeiten können für einen Bewerber sprechen; so kann einem Bewerber, der regelmäßig in einem Eiscafe als Aushilfe gearbeitet hat, durchaus unterstellt werden, dass er mit anderen kommunizieren kann und Stresssituationen meistern kann. ehrenamtliche Tätigkeiten: Berufserfahrene Bewerber bzw. berufliche Umsteiger sollten in chronologischer Folge unter Angabe des Zeitraumes ihre beruflichen Stationen mit Funktion und Arbeitgeber benennen. Hier sollten Lücken auf jeden Fall vermieden bzw. gut begründet sein, da Arbeitgeber hinter solchen Lücken Probleme vermutet, die der Bewerber vielleicht verschleiern will. Bei einer sehr umfangreichen Erwerbsbiographie sollte sich im Lebenslauf auf die wesentlichen Stationen konzentriert werden. Eine ausführliche Darstellung Familienphasen: Weiterbildung, gerade während Zeiten von Arbeitslosigkeit oder Familienphasen ist eine gute Möglichkeit, zu demonstrieren, dass die berufliche Entwicklung nicht vernachlässigt wurde und es sich um einen engagierten Bewerber handelt; daher grundsätzlich benennen.
Selbständigkeit: |