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private Arbeitsvermittler mit Hilfe des Vermittlungsgutscheines einschalten

 
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Einen geeigneten privaten Vermittler finden

Die Zahl privater Vermittler hat in der Vergangenheit und wird künftig durch den Wegfall der Erlaubnispflicht deutlich zunehmen. Für Stellensuchende gilt es im ersten Schritt, die örtlich erreichbaren Arbeitsvermittler ausfindig zu machen und danach zu entscheiden, welcher Vermittler der richtige zu sein scheint, um schnell eine geeignete Position vermittelt zu bekommen.

weitere Informationen zum Thema private Arbeitsvermittler
Aufzählung Ihre Helfer bei der Stellensuche und Bewerbung
Aufzählung Der Vermittlungsgutschein für Arbeitslose
Aufzählung Leistungen privater Vermittler
Aufzählung Einen geeigneten privaten Vermittler finden
Aufzählung Rechtliche Grundlagen

 

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Private Arbeitsvermittler in der näheren Umgebung finden:
  • Da private Arbeitsvermittler ihre Dienstleistungen auf dem Markt anbieten müssen, sind diese oft auch in Branchenbüchern zu finden. Versuchen Sie es doch mal mit den Suchbegriffen Arbeitsvermittlung und Personalberatung unter www.gelbe-seiten.de oder www.branchendino.de
     
  • Unter www.arbeitsvermittler.org finden Sie den Fachverband Privater Arbeitsvermittler e.V. und eine regional geordnete Liste der Verbandsmitglieder. Auch der Bundesverband Privater Arbeitsvermittler bietet unter www.bpv-info.de einen solchen Service an. Allerdings sind bisher nur die wenigsten organisiert.
     
  • Viele Zeitarbeitsfirmen betreiben neben dem Kerngeschäft auch Arbeitsvermittlung. Die Zeitarbeitsfirmen finden Sie im Branchenbuch oder auf der Homepage des Bundesverbandes Zeitarbeit e.V. unter www.bza.de und der Interessengemeinschaft deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) unter www.ig-zeitarbeit.de
     
  • Beim örtlichen Arbeitsamt kann Ihnen der zuständige Ansprechpartner die Adressen privater Arbeitsvermittler noch nicht aushändigen. Es sieht aber so aus, dass künftig Adressen von Vermittlern weiter gegeben werden, die in Verbänden organisiert sind oder sich in eine spezielle Listung beim Arbeitsamt eingetragen haben. Derzeit können private Arbeitsvermittler Infobroschüren und ähnliches Material im Eingangsbereich des Arbeitsamtes auslegen. Auch auf der Internetseite des Arbeitsamtes www.arbeitsamt.de finden Sie in der Rubrik "Markt" das sogenannte Arbeitsmarktportal. Dort können private Vermittler einen Link zu Ihrer Homepage setzen lassen. Die Links werden schließlich nach Postleitzahlenbereichen geordnet angezeigt [hier klicken, um zu dieser Übersicht zu gelangen].
     
  • Im Handwerk betreiben auch die Kammern oder Ableger von Ihnen Vermittlung in diesem Bereich. Daher kann es sich lohnen, bei der Handwerkskammer anzufragen

 

Nachfolgende Kriterien sollten bei der Auswahl des geeigneten Vermittlers eine Rolle spielen:

  • Fachkompetenz und Branchennähe:
    da es für private Arbeitsvermittler noch keinen geregelten Ausbildungsgang bzw. ein Studium gibt, handelt es sich oft um Quereinsteiger, die zuvor einem anderen Beruf nachgegangen sind. Dies hat den Vorteil, dass der Vermittler die Branche, in der er zuvor tätig war, gut kennt und das Leistungsvermögen von Bewerbern aus diesem Berufsfeld gut einschätzen kann. So gibt es bereits einige Handwerksmeister, die bereits erfolgreich im Handwerk vermitteln; ob dies aber auch für den Büro- oder IT-Bereich gilt, ist im Einzelfall zu prüfen. Wir empfehlen daher, sich genau zu erkundigen, wie die Vorbildung des Vermittlers aussieht und welche Erfahrungen er bereits in der Betreuung und Vermittlung Ihrer Personengruppe sammeln konnte.
     
  • Regionaler Wirkungskreis und Kooperation:
    Sofern Sie bundesweit oder in einer bestimmten Region außerhalb Ihres Wohnorts eine neue Stelle suchen, sollten Sie darauf achten, dass der Vermittler auch in der Lage ist, überregional bzw. in Ihre Zielregion zu vermitteln. Stellenbörsen und Stellenanzeigen in Tageszeitungen im Internet auswerten können Sie auch alleine! Der Vermittler sollte schon Kontakte in die favorisierte Region haben. Dies kann bei großen Vermittlungsunternehmen in Form eines ausgedehnten Filialnetzes oder bei kleineren Vermittlern durch Kooperation mit anderen Vermittlern, Personalberatern oder dem Arbeitsamt vor Ort erfolgen. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber eine längere Auto- bzw. Zugfahrt auf sich nehmen und einen Vermittler am Zielarbeitsmarkt einschalten.
     
  • Leistungsspektrum und Professionalität:
    Eine erfolgreiche Vermittlung bedarf viel Vorarbeit, alleine die Erstellung eines geeigneten Bewerberprofils und die Erkundung Ihrer beruflichen Alternativen bedarf sehr umfangreicher und akribischer Arbeit (Lesen Sie dazu auch: Leistungen privater Vermittler). Solche Leistungen gehören zur Vermittlung dazu und sind im Preis bzw. der Vermittlungsprämie inbegriffen. Fragen Sie im Erstgespräch, welche Leistungen und mit welchen Methoden erbracht werden; wie gesagt Zeitungsausschnitte und Stellenbörsen im Internet können Sie auch alleine auswerten. Auch sollte die Möglichkeit regelmäßiger Feedbackgespräche eingeräumt sein, wenn der Erfolg auf sich warten lässt und die Vermittlungsstrategie angepasst werden muss.
     
  • Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen / Seriosität:
    Sind dem Vermittler die gesetzlichen Bestimmungen bekannt und weiß er um Abrechnungsmodalitäten (siehe auch Gesetzesauszüge)? Lassen Sie sich schriftlich geben, welche Leistungen der Vermittler in welchem Umfang erbringt und bestehen Sie auf die gesetzlich vorgeschriebene Kopie des Vermittlungsvertrages. Das Arbeitsamt ist nicht zuständig für die Überprüfung der Seriosität eines Vermittlers. Jeder Inhaber eines entsprechenden Gewerbescheines kann vermitteln – es ist Ihre Aufgabe, einen seriösen Vermittler zu beauftragen.

Indiz für einen vertrauenswürdigen Vermittler, der zumindest das Mindestleistungsangebot erbringt, ist die Zugehörigkeit zu einem Verband, da sich Verbandsmitglieder zur Einhaltung bestimmter Mindeststandards verpflichten müssen. Auch sollte der Vermittler über eigene Geschäftsräume mit Öffnungszeiten und ein Firmenschild verfügen bzw. offiziell am Markt auftreten.

 

 

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