Die Präsentation für die Weitergabe und die Veröffentlichung im Internet optimieren

Bei der Weitergabe von PowerPointpräsentationen spielt der Speicherplatzbedarf einer Präsentation eine nicht unwesentliche Rolle. Ein großer Speicherplatzbedarf hat zur Folge, dass die Übertragung via E-Mail oder der Seitenaufbau, wenn es sich um eine im Internet veröffentlichte Präsentation handelt, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Während des Betrachtens wird die Präsentation in den Arbeitsspeicher geladen. Verbrauchen nun einzelne Elemente zu viel dieses Arbeitsspeichers, so verlangsamt sich der Seitenaufbau und Animationen und Videos werden nur sehr schleppend wieder gegeben.

Damit kann man natürlich keinen Betrachter bzw. Empfänger einer Bewerbungspräsentation beeindrucken; das gilt insbesondere für Bewerbungspräsentationen! Daher sind nachfolgend einige Möglichkeiten aufgeführt, den Speicherbedarf bzw. den Umfang von Präsentationen zu reduzieren.

 

Auf Grafikformate achten

Verwenden Sie für Fotos immer das JPG-Format und für großflächige Schaltflächen etc. das GIF-Format, da Sie im Regelfall für Ihre Bilder die besten Ergebnisse, was Qualität und Speicherplatz angeht, erzielen. Bearbeiten Sie insbesondere eingescannte Bilder mit einem Grafikprogramm. Diese liegen nach dem Scannen nämlich im sehr speicherintensiven tif-Format vor; ihr Umfang verringert sich nach der Umwandlung in JPG um ein Vielfaches. Zudem ist es bei Bildschirmpräsentationen im Regelfall ausreichend, die Bilder mit 150 dpi einzuscannen, was ebenfalls Speicherplatz spart. Ähnliches gilt für die Bilder von Digitalkameras, die niemals unbearbeitet eingefügt werden sollten.

 

Den Titelmaster verwenden

Viele verwenden für Ihre Präsentation bestimmte Elemente, die auf jeder Seite an der gleichen Stelle auftauchen, um der Präsentation ein einheitliches Erscheinungsbild zu verleihen. Bei einer Präsentation mit insgesamt 8 Folien hieße dies, dass das gleiche Bild auf jeder Folie 1x eingefügt werden müsste; d.h. das Bild wird 8x in der Präsentation gespeichert, was den Speicherbedarf der Präsentation stark aufbläht. Abhilfe schafft hier der sogenannte Folienmaster – dass ist eine einzige Folie, die immer im Hintergrund aller Folien der Präsentation angezeigt wird. Wird hier das Logo platziert, wird es in allen Folien angezeigt, aber nur einmal gespeichert.

 

Um zur Masterfolie zu gelangen, wählen Sie das Menü „Ansicht“ (ganz oben im Bildschirm) und dort den Menüpunkt „Master“ und dann den Unterpunkt „Folienmaster“.

Darauf öffnet sich die Masterfolie. Erschrecken Sie nicht vor dem Text, der dort in den Textfeldern

vorgegeben ist. Diesen können Sie getrost markieren und löschen.

 

Den Folie im Master können Sie nun ganz normal, wie alle anderen Folien der Präsentation bearbeiten; nur mit dem Unterschied, dass alles, was Sie hier einfügen, auf allen Seiten der Präsentation angezeigt wird.

 

Sind Sie mit der Gestaltung des Masters fertig, klicken Sie auf „Schließen“ in dem kleinen Fenster mit dem Namen „Master“ (vgl. Abbildung rechts). Sie sind nun

wieder zurück bei den normalen Folien Ihrer Präsentation, in denen aber nun die Elemente des Masters zu sehen sein müssten. Um diese Elemente abzuändern, müssen Sie allerdings zurück in den Folienmaster.

 

Schriftarten nicht einbinden

Viele Präsentationsautoren binden die in der Präsentation verwendeten Schriftarten in die Präsentation mit ein, da sie befürchten, dass der Empfänger der Präsentation diese Schriftarten nicht auf seinem System installiert hat und PowerPoint daher auf andere verfügbare Schriftarten zurück greift, die das gesamte Aussehen der Präsentation verfälschen.

Allerdings kann von vorneherein auch auf Schriftarten zurück gegriffen werden, die auf nahezu jedem Computer weltweit installiert sind. Dadurch ist eine Einbindung dieser Schriftarten nicht erforderlich, da davon ausgegangen werden kann, dass diese im Regelfall zur Verfügung stehen.

 

Diese Schriftarten wären:

 

 

Arial

ChristianScheller (Symbol)

 

 

Arial Black

Times New Roman

 

 

Arial Narrow

Veranda

 

 

Comic Sans MS

ChristianSc (Windings)

 

 

Courier New

ChristianSche(Webdings)

 

 

(c) Franz Egle und Christian Scheller

 

 

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