Präsentationen speichern und weiter gebenPowerPoint-Präsentationen
können auf vielfältige Weise weiter gegeben bzw. veröffentlicht werden. Die
Vielzahl der Möglichkeiten ist allerdings für den Einsteiger eher verwirrend
als hilfreich, da jede Form der Weitergabe andere Bedingungen an das System
des Betrachters stellt. Daher soll sich nachfolgend sehr umfangreich mit den
einzelnen Möglichkeiten auseinandergesetzt werden. Präsentation an Benutzer weiter geben, die PowerPoint installiert haben
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Um
eine Präsentation zu speichern, wählen Sie in der „Standard“-Symbolleiste
(im Regelfall ganz oben) den Eintrag „Datei“ und dort den Eintrag „Speichern unter...“ Darauf
öffnet sich ein entsprechendes
Fenster (s. unten). |
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Im
Auswahlmenü unter können Sie den Speicherort festlegen. Dies kann ein
beliebiger Ordner auf Festplatte oder Diskette sein (sollte die Präsentation
zu umfangreich sein und daher nicht auf die Diskette passen, fahren Sie bitte
im nächsten Abschnitt fort!). Im Feld müssen Sie der Präsentationsdatei einen Namen
geben. Im
Bereich Dateityp ist standardmäßig das Format „Präsentation“
voreingestellt. Präsentationen, die in diesem Format abgespeichert werden,
können unter PowerPoint in den Versionen 97 und 2000 betrachtet werden. Mit
Klick auf „Speichern“ wird dieses Verfahren schließlich abgeschlossen. Sollten
Sie die Präsentation an einen Benutzer von PowerPoint 95 weiter geben wollen,
so wählen Sie im Feld Dateityp den Eintrag Wer
absolut auf Nummer sicher gehen will, verwendet als Dateityp Viele
Empfänger besitzen zwar PowerPoint, können damit aber nicht umgehen. Daher
bedarf es eigentlich immer einer Anleitung, damit diese wissen, wie sie die
Präsentation öffnen und dann zum Abspielen bringen. Für Benutzer von
PowerPoint ab Version 1997 und 2000 gibt es aber eine einfachere Möglichkeit.
Wählen Sie als Dateityp beim Speichern den Eintrag Präsentation an Benutzer weiter
geben, die kein PowerPoint installiert haben Selbstverständlich
kann eine Präsentation auch an Betrachter weiter gegeben werden, die kein
PowerPoint installiert haben. Dazu gibt es einen Assistenten, welcher der
Präsentation eine Abspielroutine, den PowerPoint-Projektor, hinzufügt und die
Präsentation ggf. auch auf mehrere Disketten verteilt. |
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Um
den „Pack & Go – Assistenten“ zu starten, wählen Sie in der „Standard“
– Symbolleiste (ganz oben) die Option „Datei“ und im darauf
ausklappenden Fenster den Eintrag „Pack & Go...“. Darauf
startet der Assistent in einem neuen Fenster in der Mitte des Bildschirms und
fragt die wichtigsten Einstellungen zum Speichern der Präsentation und aller
Dateien, die ggf. in die Präsentation eingebunden werden müssen, ab.
Nachfolgend sind Ausschnitte aus allen Fenstern des Assistenten abgebildet. |
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Links
der Startschirm des Assistenten. Durch die einzelnen Fenster wird sich mit
den Schaltflächen „Weiter“ und „Zurück“ bewegt. Die Taste „Fertigstellen“
zur abschließenden Umwandlung der Präsentation sollte erst im allerletzten
Fenster betätigt werden, wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden. |
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Im
ersten Fenster fragt der Assistent, ob nur die gerade geöffnete Präsentation
(hier als aktive Präsentation bezeichnet)
allein weiter gegeben werden soll, oder, ob weitere Präsentationen,
die mit der Hilfe von „Durchsuchen“ ausgewählt werden können, mit versendet
werden sollen. |
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Im
zweiten Fenster stellt sich die Frage, wohin die Präsentationsdateien kopiert
werden sollen. Ist das Diskettenlaufwerk („A:\Laufwerk) ausgewählt, teilt der
Assistent auch große Präsentationen auf mehrere Disketten auf. Die Disketten
sollten unbedingt durchnummeriert werden, da auf dem Zielrechner die erste
Diskette gefolgt von den anderen Disketten wieder in der selben Reihenfolge
eingelegt werden müssen, damit die Präsentation wieder zusammengefügt werden
kann. |
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Haben
Sie in der Präsentation einen Link auf eine Datei auf der Festplatte gelegt,
so ist es sinnvoll dieses verknüpfte Datei mit einzuschließen; d.h. mit auf
die Reise zu schicken, damit auf diese auch auf dem Zielrechner wieder
zugegriffen werden kann. |
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Daneben
besteht die Möglichkeit, die in der Präsentation verwendeten Schriftarten in
das Paket mit einzubetten. Dies ist sinnvoll, wenn Sie exotische Schriftarten
verwenden, da PowerPoint ansonsten auf dem Zielrechner nicht vorhandene durch
andere verfügbare Schriftarten ersetzt. Allerdings wächst damit der
Speicherplatzbedarf der Präsentation stark an. |
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Abschließend
kann noch der PowerPointprojektor hinzugefügt werden, damit die Präsentation
auch auf anderen Computern ohne installiertes PowerPoint abgespielt werden
kann. |
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Damit
sind alle Einstellungen vorgenommen worden und mit Klick auf „Fertigstellen“
kann der Assistent seine Arbeit aufnehmen. |
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Präsentation im Internet
veröffentlichen Mittlerweile
können komplette PowerPoint-Präsentationen fast verlustfrei im Internet
veröffentlicht werden. Leider ist das Verfahren unter MS-PowerPoint sehr
umständlich, da einige Einstellungen sehr versteckt angebracht sind.
Nachfolgend daher eine Anleitung, die Schritt für Schritt die notwendigen
Einstellungen zeigt, um eine Präsentation in das Internetformat html
umzuwandeln. |
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Wählen
Sie in der „Standard“-Symbolleiste (ganz oben) den Eintrag „Datei“
und im darauf ausklappenden Menü „Als Webseite speichern...“. Darauf
öffnet sich das unten abgebildete Fenster. In alphabetischer Reihenfolge
finden Sie nun die notwendigen Informationen, um die Präsentation als
Webseite zu speichern. |

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A |
Im
Pulldownmenü kann ausgewählt werden, an welchem Ort auf der Festplatte bzw.
welchem Laufwerk die Web-Präsentation gespeichert werden soll. |
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B |
Die
Webseite braucht natürlich auch einen Titel, der beim Betrachten in der
Kopfzeile des Browsers angezeigt wird. (Achtung! Dies ist nicht der
Dateiname.) |
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C |
Hier
kann nun der Name der Datei angegeben werden. Verwenden Sie dabei keine
Umlaute, wie ä, ö und ü oder Sonderzeichen; solche Dateien können im Internet
nicht gefunden bzw. aufgerufen werden. |
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D |
Mit
Klick auf „Veröffentlichen“ öffnet sich ein neues Fenster mit dem
Titel „Als Webseite veröffentlichen“ (s. unten). Hier müssen ebenfalls
noch einige Einstellungen vorgenommen werden. |
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Im
Bereich unter E können Sie festlegen, ob Sie die komplette
Präsentation oder nur wenige ausgewählte Folien im Internet veröffentlichen
möchten. Sollten
Sie sich zu den einzelnen Folien in der Gliederungsansicht Notizen gemach
haben, so können Sie jetzt unter F entscheiden, ob
diese im Internet angezeigt werden sollen (bei Bewerbungspräsen-tationen
weniger hilfreich). |
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G |
Nun
muss die Kompatibilitätsfrage geklärt werden. Internetseiten werden mit
sogenannten Browsern aufgerufen und angezeigt. Davon gibt es
unterschiedliche, die im Regelfall Internetseiten nach eigenen Regeln
darstellen. Im Internetexplorer ab der Version 4.0 wird die Präsentation fast
1:1 wiedergegeben. Benutzer des Netscape Navigators und Internetexplorers 3.0
erhalten nur eine Fehlermeldung, wenn die Option „Microsoft Internet
Explorer 4.0 oder höher“ gewählt wird. Die
Überlegung, die Präsentationen von vorneherein im älteren Internetexplorer-
und Netscape-Format abzuspeichern ist naheliegend, da die auch noch die
neueren Browser abspielen können. Leider gehen in diesem Format alle Effekte
und Animationen verloren. Die sinnvollste Methode scheint es, die dritte
Option zu wählen: „Alle oben aufgeführten Browser“. So werden Präsentationen
im Internetexplorer 1:1 dargestellt und Benutzer älterer Version bzw. von
Netscape erhalten die Version ohne Animationen und Effekte. |
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H |
Nun
klicken Sie auf die Schaltfläche „Weboptionen“ und es öffnet sich ein
neues Fenster mit insgesamt 4 Registrierreitern (s. unten), in welchen
ebenfalls noch Einstellungen vorgenommen werden müssen. |
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Im
Registrierreiter „Allgemein“ können Sie entscheiden, ob automatisch
Navitgationselemente zum Blättern in der Präsentation eingefügt werden
sollen. Haben Sie selber mit Hyperlinks bzw. Verknüpfungen für
Navigationsmöglichkeiten gesorgt, entfernen Sie das Häkchen unter J,
denn die hier automatisch erzeugte Navigation gibt optisch nicht all zu viel
her. Unter K können Sie entscheiden, ob Sie die Animationen und
Effekte Ihrer Präsentation auch in der Internetversion zeigen möchten. |
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Ist
dies der Fall, machen Sie ein Häkchen vor „Folienanimationen beim Browsen
anzeigen“. Die Option „Bilder an Webbrowserfenster anpassen“ unter
K sollten Sie aktivieren, damit, egal welche Größe
der Monitor des Betrachters hat, die Präsentation Bildschirmfüllend angezeigt
wird. Im
Registrierreiter „Bilder“ L (nicht abgebildet)
sollte eine möglichst große Bildschirmauflösung gewählt werden, da bei
Verwendung von älteren Browsern auf großen Monitoren die Präsentation sehr
klein dargestellt wird. Bei den neueren Browsern spielt dies weniger eine
Rolle. Nun
sind alle wichtigen Formatierungen vorgenommen worden. Klicken Sie auf „OK“
und Sie gelangen zurück zum Fenster „Als Website veröffentlichen“.
Hier wählen Sie die Schaltfläche Wenn
Sie nun im Explorer oder im Ordner Arbeitsplatz das Verzeichnis öffnen, in
welchem Sie die Webpräsentation gespeichert haben, so werden Sie feststellen,
dass dort zwei Objekte abgelegt wurden. Eine html-Datei und ein Ordner mit
dem gleichen Namen mit dem Wort –Dateien angehängt. Hier ein Beispiel: |
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Im
Schritt C wurde hier als Dateiname "bewerben" eingegeben. Die
html-Seite dient als Startdatei und im Ordner liegen alle weiteren für die
Präsentation notwendigen Dateien. Klicken
Sie die html-Datei, in diesen Fall „bewerben“ an, so |
startet
automatisch Ihr Internetbrowser, in dem Sie Ihre Präsentation nun betrachten
bzw. abspielen können.
(c) Franz Egle und Christian Scheller
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