Animationseffekte in eine Präsentation einfügen

Einzelne Objekte können in PowerPoint mit sehr eindrucksvollen Effekten bzw. Animationen versehen werden. Nachfolgend eine kurze Beschreibung, wie solche Effekte eingebaut werden.

 

A) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu animierende Objekt, worauf im sich öffnenden Fenster der Befehl  durch Anklicken gewählt wird.

 

Darauf öffnet sich das nachfolgende Fenster, dass zum Einstellen der Animationen / Effekte dient:

 

 

Das Fenster unterteilt sich in mehrere Registrierreiter, von denen nachfolgend der Reiter „Effekte“ (auf der Abbildung rot eingekreist) näher beschrieben wird.

 

 

Rechts oben wird die derzeit zu bearbeitende Folie im Miniformat dargestellt und das Objekt, welches gerade bearbeitet werden soll, ist mit Kästchen umrandet. Durch einfaches Anklicken kann hier jedes weitere Objekt eine solche Umrandung erhalten. Ist dies der Fall, beziehen sich alle weiteren Einstellungen auf das jeweils umrandete Objekt.

Links oben neben der Folie im Miniformat wird das zu bearbeitende Objekt nochmals mit näherer Bezeichnung aufgeführt und der Benutzer kann erkennen, ob es sich bei dem Objekt um ein Bild, ein Textfeld oder Video handelt.

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Hier findet sich ein Ausklappmenü und aus einer Vielzahl möglicher Effekte kann nun ein passender gewählt werden.

Einige der gewählten Effekte lassen sich hier noch verfeinern. So kann z.B. entschieden werden, aus welcher Richtung der Effekt „Rollen“ ausgeführt wird. Im folgenden Beispiel soll das Clipart von links zu seiner späteren Position ins Bild rollen.

Der Animation kann zusätzlich noch eine Klangereignis zugewiesen werden. Dies geschieht hier ebenfalls wieder via Auswahlmenü. Auch eigene Klangdateien können verwendet werden, indem im Aufklappmenü die Option „Anderer Sound...“ angeklickt und die entsprechende Datei ausgewählt wird. Leider ist dies nur mit wav-Dateien möglich!

Hier kann ausgewählt werden, was mit dem animierten Objekt nach dem Ende der Animation geschieht. Soll das Objekt weiterhin zu sehen sein, ist „nicht abblenden“ zu wählen.

Dieser Bereich bezieht sich insbesondere auf Textfelder. So kann entschieden werden, ob eine Animation sofort auf das gesamte Feld oder einzeln Wort für Wort bzw. Absatz für Absatz angewendet wird.

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Mit Klick auf die Vorschautaste können sich die gewählten Einstellungen in der Miniaturansicht betrachtet werden.

Eine Endgültige Zuweisung der Einstellungen erfolgt durch Klicken der „OK“-Taste. Die Einstellungen können aber auch nachträglich noch wieder verändert werden.

 

 

Selbstverständlich können auf jeder Folie beliebig viele Objekte animiert werden. Um hier eine sinnvolle Reihenfolge bzw. einen gelungenen zeitlichen Ablauf zu realisieren, sollte der Registrierreiter „Reihenfolge und zeitlicher Ablauf“ (auf der Grafik unten rot umrandet) genutzt werden:

 

 

Ist das Feld „Bei Mausklick“ aktiviert, so startet die jeweilige Animation erst, wenn während der Betrachtung der Präsentation die linke Maustaste geklickt wird.

Ist das Feld „Automatisch“ gewählt, so startet die Animation von alleine, ohne dass seitens des Betrachters eine Aktion erforderlich ist. Wird im Feld darunter ein Wert in Sekunden angegeben, so startet die jeweilige Animation erst nach Ablauf dieses Zeitraumes.

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Im Linken Übersichtsfeld werden die einzelnen Objekte in der Reihenfolge, in welcher deren Animation wieder gegeben wird, dargestellt.

Mit den beiden Pfeiltasten kann die Reihenfolge der Animationen festgelegt werden. Dies geschieht, indem im Übersichtsfeld das Objekt, dessen Reihenfolge verändert werden soll, angeklickt und dann mit Hilfe der Pfeiltasten dessen Position verändert wird.

 

Folienübergänge animieren :

Neben einzelnen Objekten auf einer Folie können auch die Übergänge von Folie zu Folie animiert werden. Dies klappt aber nur, sofern Sie Ihre Präsentation bereits aus mehreren Folien besteht.

 

 

Wählen Sie als Bearbeitungsmodi die „Foliensortierungsansicht“ aus (s. Abbildung links).

Die einzelnen Präsentationsfolien werden darauf im Kleinformat auf dem Schirm dargestellt. Im Beispiel unten sehen Sie eine Präsentation bestehend aus drei Folien.

 

Wenn Sie den Übergang von der ersten zur Zweiten Folie animieren wollen, klicken Sie nun die zweite Folie mit der rechten Maustaste an, Im sich öffnenden Fenster wählen Sie „Folienüber-gang“ aus.

Darauf öffnet sich nachfolgendes Fenster, indem Sie den Übergangseffekt, oder besser Überblendeffekt, auswählen können:

 

Im Beispiel soll die folgende Folie die alte mit mittlerer Geschwindigkeit von links überdecken. Der Folienübergang soll nach einem Mausklick erfolgen; natürlich kann auch automatisch nach einer fest vorgegebenen Sekundenzahl auf die neue Folie übergeblendet werden.

Der Übergang wird in diesem Beispiel vom Soundeffekt Applaus begleitet.

Achtung! Klicken Sie auf „Übernehmen“, werden die Einstellungen nur für diesen einen Übergang von der ersten zur zweiten Folie angewendet. Wählen Sie hingegen „Für alle übernehmen“ so werden diese Einstellungen bei jedem Folienübergang in der Präsentation verwendet!

 

 

 

Hinweis zum Einsatz von Animationen:

Animation von Objekten oder ein Folienübergang sind eine prägnante Möglichkeit, die Aufmerksamkeit des Betrachters auf bestimmte Sachverhalte zu lenken.

Anfänger begehen oft den Fehler, durch den Einsatz zu vieler Animationen den Betrachter zu verwirren. Außerdem werden die einzelnen Effekte nur nacheinander abgespielt, so dass bei besonders vielen Animationen es sehr lange dauern kann bis alle abgespielt sind und weiter geblättert werden kann, was die Geduld des Betrachters auf eine harte Probe stellt.

Verwenden Sie Animationen daher nur dort, wo es zur Verdeutlichung unbedingt notwendig bzw. sinnvoll erscheint.

 

© Franz Egle und Christian Scheller