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beim Einsatz von Multimediabewerbungen
berücksichtigt werden müssen:
Das
Kompatibilitätsproblem:
Nicht jeder Computernutzer hat auf seinem system die gleichen
Programme und Filter installiert. Dies erschwert den
Datenaustausch ungemein - selbst wenn zwei Benutzer das gleiche
Programm installiert haben, ist nicht gewährleistet, dass
Dateien
problemlos auch beim anderen Benutzer abgespielt werden können,
weil dieser vielleicht eine ältere Version des Programmes nutzt
oder nicht alle Zusatztools und Plug-Ins installiert hat.
Im Regelfall wird in größeren Firmen die Software etwa alle fünf
Jahre ausgewechselt. Wir empfehlen daher, nicht die modernsten
Standards und Formate einzusetzen, sondern darauf zu achten,
dass auch Systeme mit einer Konfiguration von 1997 ihre
Multimediabewerbung abspielen können. Sie sollten zudem
restriktive Sicherheitseinstellungen in einigen Firmen
berücksichtigen, die nicht alle Gestaltungsmöglichkeiten
zulassen.
Nachfolgend einige Formate und Hinweise dazu:
- PowerPoint-Präsentationen: das
PowerPoint 97-Format dürfte in den meisten Büro-PC abzuspielen
sein. Auch PowerPoint 2000 und XP speichern in diesem Format
standardmäßig ab. Allerdings bauen diese Programme einige
Elemente ein, die PowerPoint 97 ignoriert; das gilt
insbesondere für Animationseffekte. Stellen Sie Ihr PowerPoint
2000 oder XP daher in den Optionen so ein, dass nur zu
PowerPoint 97 kompatible Funktionen eingesetzt werden können
und auf neuere Features verzichtet wird.
Wer absolut sicher gehen will, speichert die Präsentation im
PowerPoint95-Format ab. Dies wird auch von
Präsentationsprogrammen anderer Hersteller abgespielt.
Allerdings sollten Sie die Präsentation vorher auch unter
PowerPoint 95 testen, da hier viele Office 97/2000 und
XP-Standards ignoriert werden. Umgekehrt können alle neueren
Programmversion das alte Format abspielen.
- Flash-Animationen: animierte
Flash-Dateien werden im Internet immer beliebter, damit diese
im Internetbrowser aber auch abgespielt werden können, ist das
sogenannte Flash-Plug-In erforderlich, das nicht auf allen
Firmenrechnern installiert ist. Ein Ausdruck ist schwierig und
der Umgang für Laien kann kompliziert sein. Wir empfehlen
daher die Verwendung nur in IT-Berufen und kreativen
Bereichen, in denen vertiefte PC-Kenntnisse erwartet werden.
Alternativ zur Flash-Version sollte alternativ eine leicht
druckbare Version (z.B. PDF-Datei oder Word-Dokument) zur
Verfügung gestellt werden.
- HTML-Dokumente bzw. Internetseiten:
HTML-Seiten können als Internetseite veröffentlicht werden
oder auf Datenträgern den Empfänger erreichen. Die Programme
mit denen die HTML-Dokumente angezeigt werden nennt man
Browser. Die beiden verbleitesten Browser sind der
InternetExplorer und der Netscape Navigator. Beide stellen
HTML-Dokumente unterschiedlich dar; d.h. eine Seite, die in
Netscape ganz toll aus sieht, kann im InternetExplorer schon
wieder ganz anders aussehen. Daher sollten Sie Ihre Bewerbung
vor dem Versand in beiden Browsern testen. Sofern Sie mit
einem Webseiteneditor (z.B. MS-Frontpage oder Namo Webeditor)
arbeiten, stellen Sie diese so ein, dass Seiten erzeugt
werden, die zu beiden Browsern kompatibel sind.
Mit der Hilfe von Java-Script, ActiveX , DHTML und
Java-PlugIns lassen sich auf Internetseiten interessante
Animationen und Effekte verwirklichen. Im Prinzip handelt es
sich um Ergänzungen zu HTML. Allerdings sind diese in den
meisten Firmen aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Einige
Browser können diese auch nicht darstellen. Vom Einsatz wird
daher abgeraten.
Auch auf eine Einteilung Ihrer Seite in Frames raten wir ab.
Zwar können mittlerweile alle gängigen Browser Frames
darstellen. Ein Ausdruck von Frames gestaltet sich gerade für
Laien als äußerst schwierig und ist mit Umständen verbunden,
die Sie den Personalverantwortlichen lieber ersparen sollten.
Das
Transportproblem:
Egal, ob Sie Ihre Bewerberpräsentation im Internet
veröffentlichen oder via E-Mail versenden, achten Sie darauf,
dass Ihre Multimediabewerbung nicht zu lange braucht, bis sie
beim Empfänger angekommen ist. Pro Internetseite sollten bis zum
vollständigem Aufruf des Dokuments nicht mehr als 25 - 30
Sekunden vergehen. Präsentationen im Anhang von E-Mails sollten
500 - 800 KB (bei einer langsamen Verbindung des Empfängers)
bzw. 1,5 MB (bei ISDN bzw.TDSL) nicht überschreiten. In vielen
Firmen sind 1,5 MB auch der maximale Wert für E-Mailanhänge, um
zu vermeiden, dass die Mitarbeiter private Programme, Spiele
etc. versenden und empfangen können.
Optimieren Sie daher Ihre Bilddateien, bevor Sie diese in die
Multimediabewerbung einbauen.
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