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E-Mailbewerbung als neue Bewerbungsstrategie

 
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Voraussetzungen zur Versendung von E-Mailbewerbungen

Eine eigene E-Mailadresse
Selbstverständlich benötigt der Bewerber einen Internetzugang und natürlich eine E-Mailadresse. Allerdings sollte dies nicht der E-Mail-Anschluss am bisherigen Arbeitsplatz sein, da unter umständen jemand beim alten Arbeitgeber Kenntnis von den Bemühungen des Bewerbers, den Arbeitgeber zu wechseln, erlangen zu könnte. 
Die Privatpost der Mitarbeiter zu lesen und dazu gehört eine Bewerbung eindeutig, ist durch das Briefgeheimnis untersagt; technisch stellt es allerdings innerhalb eines Firmennetzwerkes kein Problem dar, den Posteingang unbemerkt zu kontrollieren.

weitere Informationen zum Thema E-Mailbewerbung:
Aufzählung Einführung in die Thematik
Aufzählung Wann eine E-Mailbewerbung sinnvoll erscheint
Aufzählung Voraussetzungen zur Versendung von E-Mailbewerbungen
Aufzählung technische Aspekte zur Gestaltung von Bewerbungsemails
Aufzählung inhaltliche Gestaltung und Aufbau
Aufzählung Beispiele für E-Mailbewerbungen
Aufzählung weiterführende Literatur

Zudem ist es in vielen Firmen strengstens untersagt, private Post zu versenden. Daher sollte doch lieber auf den privaten Internetanschluss oder den von Freunden und Bekannten zurück gegriffen werden. Viele Arbeitsämter bieten in ihren Informationszentren oder mit Hilfe von Gutscheinen die Möglichkeit, das Internet für die Stellensuche zu nutzen.
Eine kostenlose persönliche E-Mailadresse ist im Internet ohne weiteres zu bekommen. Nachfolgend die Adressen einiger Anbieter kostenloser E-Mailservices:

Aspekte zur Wahl eines geeigneten Anbieters

. Bedienbarkeit: Die Funktionen zur Erstellung, zum Versand und der Verwaltung sollten leicht erlernbar und beherrschbar sein, damit der Bewerber professionelle Mails verschicken kann und keine Post übersehen wird.
. Erreichbarkeit: Gerade neue und kleine Anbieter können ihre Erreichbarkeit nicht immer sicher stellen. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass Mails verloren gegangen sind. Bewerber, die hier sicher gehen wollen, sollten auf große etablierte Anbieter setzen, die sich solche Ausfälle nicht leisten können.
. Externes E-Mailprogramm: Bei vielen Anbietern wird der E-Mail-Text direkt auf der Homepage des Anbieters, also im Internet, erstellt. Bewerber, die allerdings aufwendig gestaltete Mails versenden wollen, benötigen ein externes Programm zur Erstellung und Verwaltung von E-Mails, wie z.B. Outlook Express. Nicht alle Anbieter erlauben die Verwendung eines solchen Programms. Dies ist nur möglich, sofern der Account POP3-fähig ist.
. Größe des Postfaches und E-Mailanhänge: An E-Mail können Dateien, so genannte Attachements, angehängt werden. Dies können im Fall einer Bewerbung eine PowerPoint-Präsentation, ein Worddokument oder eingescannte Unterlagen sein. Schnell erreichen eingescannte Zeugnisse und andere Nachweise mehrere Megabyte (MB) Umfang. Daher sollten als Anhang mindestens 2 MB durch den Anbieter erlaubt sein und die Postfachgröße mindestens 5 - 10 MB betragen.
. Sonstige Leistungen: Daneben bieten viele E-Mail-Dienstleister noch weitere Services rund um die E-Mail an. Interessant dürfte für Bewerber die SMS-Benachrichtigung sein. Immer, wenn eine Nachricht eingeht, wird automatisch eine SMS mit dem Absendernamen und der Betreffzeile der E-Mail an eine vorher festgelegte Handynummer geschickt. Auf diese Weise weiß der Bewerber sofort, wenn er ein Antwortmail von einem Arbeitgeber erhalten hat. Mittlerweile bieten immer mehr E-Maildienste einen solchen Service an.

Wahl einer geeigneten E-Mailadresse
Bei der Wahl der E-Mailadresse sollte der Bewerber zwei Aspekte berücksichtigen. Zum einen muss die Adresse kurz und prägnant sein, damit der Personalverantwortliche diese bei einer Antwort schnell eingeben kann und im günstigsten Fall sogar im Kopf behält. Zweitens sollte die Adresse seriös wirken - so ist z.B. UschiMausie@whopper.de für eine Bewerbung weniger geeignet.

Die E-Mailadresse setzt sich wie folgt zusammen:

ChristianScheller

@

web.de

selbstgewählter E-Mail-Alias

at - Zeichen

Name des jeweiligen Anbieters

Bei der Wahl des Alias hat sich die Kombination aus Vornamen mit angehängten Nachnamen bewährt. Allerdings könnten bestimmte Namen, wie z.B. Martina Müller, bereits vergeben sein. Hier gilt es, sinnvolle Alternativen zu finden:

  • BewerberinMueller
  • MaMueller
  • MuellerBewerbung
  • KontaktMueller
  • IndustriekauffrauMueller
  • MMBewerbung

Die E-Mailadresse des Empfängers beschaffen
Damit die Bewerber-E-Mail ihren Bestimmungsort auch erreicht, bedarf es natürlich auch einer korrekten Empfängeradresse. Um an E-Mailadressen geeigneter Adressaten für Bewerber-E-Mails zu gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • im Stellenangebot ist eine E-Mailadresse bereits genannt (dann ist auch davon auszugehen, dass Bewerbungs-E-Mails willkommen sind)

  • der Bewerber erfragt die E-Mailadresse telefonisch

  • auf der Homepage des Unternehmens wird die entsprechende E-Mailadresse benannt

  • der Bewerber sucht die E-Mailadresse in Verzeichnissen, wie z.B.

.

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