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Freie Stellen und potentielle Arbeitgeber finden

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Kontakte und Insiderinformationen:

Informationen über den Betrieb, Berufe und freie Stellen erhält man am ehesten von Angehörigen des Betriebes oder noch besser von den entsprechenden Fachabteilungen bzw. der Personalabteilung. Sie wissen oft eher, als eine Stellenausschreibung es offiziell verkündet, wo Personalbedarf besteht oder entstehen könnte und kennen die Bewerbungsmodalitäten so wie die "Marotten" der Personalverantwortlichen (bzw. die Punkte, auf welche diese bei der Personalauswahl am ehesten achten).

Daher sollte sich bei der Bewerbung nicht gescheut werden, Freunde und Bekannte gezielt anzusprechen. Auch nach der Kündigung ist es wichtig, Kontakte zu ehemaligen Geschäftspartnern und Kunden zu pflegen - denn oft finden sich hier neue Beschäftigungsfelder bzw. freut man sich, bekannte Experten nun auf der eigenen Seite zu beschäftigen. Vielleicht kennt auch der eine oder andere Bekannte die Entscheidungsträger in interessanten Unternehmen persönlich und kann Unterlagen für den Bewerber dort abgeben; womit diesen natürlich ein höherer Stellenwert zukommt.

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Messen / Ausstellungen / Tag der offenen Tür:

Einen guten Überblick über das Jobangebot und freie Stellen kann man sich beim Besuch solcher Veranstaltungen verschaffen. Sie werden von großen Betrieben regelmäßig durchgeführt oder von Kammern und Verbänden angeboten. Auch das Arbeitsamt bietet in einigen Regionen solche Aktionen an.
Hier kann man wertvolle Informationen für die schriftliche Bewerbung und das Vorstellungsgespräch sammeln,  Kontakte zu Personalverantwortlichen knüpfen, bzw. auf sich aufmerksam machen. Viele Firmen bieten bei dieser Gelegenheit auch an, sich in Bewerberdatenbanken einzutragen oder Personalbögen direkt vor Ort auszufüllen.
Auch persönliche Kontakte zu Entscheidungsträgern und Verantwortlichen können geknüpft werden und der Bewerber bereits im Vorfeld auf sich und seine Fähigkeiten aufmerksam machen.

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Printmedien (Tageszeitung und Fachzeitschriften)

In vielen Zeitungen finden sich (oft an bestimmten Wochentagen) Stellenangebote. Grundsätzlich sollten sich Bewerber, sofern sie in der unmittelbaren Nähe ihres Wohnortes eine Stelle bzw. einen Ausbildungsplatz suchen, regelmäßig mit der lokalen bzw. regionalen Tageszeitung auseinander setzen.
Für Bewerber die bundesweit oder sogar international Stellen suchen, empfiehlt sich ein Blick in die überregionalen Zeitungen.
Allerdings sollten nicht nur die Stellenanzeigen studiert, sondern auch alle anderen Beiträge zumindest überflogen werden. Oft wird hier über bestimmte Branchen und Betriebe oder die allgemeine Entwicklung in bestimmten Wirtschaftsbereichen berichtet. Solche Informationen sind oft nicht nur wertvoll in Vorstellungsgesprächen, in denen oft auch über Allgemeinplätze aus Politik und Wirtschaft gesprochen wird. Es können gezielt Informationen über einzelne Branchen und Unternehmen gesammelt werden, um Bewerbungsstrategien noch gezielter zu verfolgen.

Für bestimmte Branchen gibt es eigene Fachzeitschriften und manche Firmen veröffentlichen ausschließlich in diesen ihre Stellenanzeigen. Wer sich die Ausgaben für Fachzeitschriften und Tageszeitungen sparen will, sollte die nächstgelegene Bücherei aufsuchen. Die meisten der Blätter liegen dort aus und können kostenlos eingesehen werden.

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Telefonbücher und Branchenverzeichnisse

Die Adressen potentieller Arbeitgeber lassen sich natürlich auch mit Hilfe des guten alten Telefonbuches heraus bringen (Unternehmenseinträge sind im Regelfall fett gedruckt). Besser noch sind natürlich die gelben Seiten und andere Branchenverzeichnisse, in denen die Unternehmenseinträge nach regionalen Kriterien und Branchen geordnet sind.
Nachdem die potentiellen Betriebe heraus gefunden sind, gilt es, sich bei diesen (telefonisch) zu erkundigen, ob freie stellen vorhanden sind und welche Modalitäten bei der Bewerbung gelten oder diese Informationen für Initiativbewerbungen zu nutzen.

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Berufsberatung/Berufsorientierung und Arbeitsvermittlung

Das Arbeitsamt bietet Bewerbern eine Fülle von Möglichkeiten, sich über die Berufe, ihre Anforderungen und freie Stellen zu informieren. Neben dem Arbeitsamt gibt es aber noch zahlreiche Institutionen, die derartige Informationen und Hilfen anbieten. Die wichtigsten Quellen sollen hier kurz vorgestellt werden:

Die Berufsberatung kümmert sich vornehmlich um Personenkreise, die eine Ausbildung anstreben, während die Arbeitsvermittlung bereits `berufsfertige` Kunden betreut, die eine neue Stellung bzw. nach der Ausbildung einen beruflichen Erstansatz suchen. Mit der Aufnahme des Bewerberprofils in die Datenbanken der jeweiligen Abteilungen, können u.a. nachfolgende Dienstleistungen in Anspruch genommen werden:

- Zusendung aktueller Stellenangebote

- Nutzung der Datenbank SIS mit Stellenangeboten

- Veröffentlichung des eigenen Profils im Arbeitgeberinformationssystem (ASIS), das Arbeitgebern (auch bundesweit) die Möglichkeit bietet, sich Bewerberprofile am Computer anzusehen und weitere Möglichkeiten der europaweiten Vermittlung und internationalen Vermittlung

- Veröffentlichung eines Bewerbergesuches in der Arbeitgerbausgabe der Zeitung "Markt und Chance" und weiteren Medien

- Teilnahme an Beratungsgesprächen, Informationsveranstaltungen und Trainingsmaßnahmen/Seminaren

- Finanzielle Unterstützung durch (teilweise) Übernahme von Bewerbungskosten und Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen

In jedem Fall empfiehlt es sich, die Fachkräfte aktiv nach diesen Leistungen zu fragen und sich die aktuellen Merkblätter aushändigen zu lassen, um alle Angebote ausschöpfen zu können.

Berufsinformationszentren der Arbeitsämter

In den Arbeitsämtern finden sich so genannte Berufsinformationszentren (BIZ), die von allen Interessierten ohne Voranmeldung anonym genutzt werden können. Die wichtigsten Möglichkeiten sind:

- Betrachtung von Filmen, Diaserien und Informationsbroschüren über die Berufe und ihre Anforderungen

- Mitnahme kostenloser Broschüren und CD-Roms zur Arbeits- und Berufswelt, mit Bewerbungstipps etc. für bestimmte Zielgruppen

- Im Mediotheksbereich können zudem zahlreiche Bücher und Fachschriften eingesehen werden

- Erkundung der eigenen Interessen am BIZ-Computer und Suche nach zu diesen Interessen passenden Berufsbildern

- Suche im SIS und dem AIS (Ausbildungsstellen); fortschrittliche Ämter bieten sogar die Möglichkeit; im Internet nach entsprechenden Informationen zu suchen. Die Datenbank KURS erlaubt sogar die Recherche nach Weiterbildungsangeboten

- Die Größe und Ausstattung sowie die Qualität der Berufsinformationszentren ist sehr unterschiedlich und Abhängig von der Größe des dazugehörigen Amtes.

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Dritte und private Arbeitsvermittler

- Banken und Krankenversicherungen: Mittlerweile bieten auch sehr viele Banken und Krankenversicherungen zahlreiche kostenlose Informationsbroschüren zum Thema Bewerbung und Stellensuche an, die sich vornehmlich an Ausbildungsplatzsuchende und Hochschulabsolventen richten. Zudem kann bei vielen an kostenlosen Seminaren zum Thema Bewerbung und Stellensuche teilgenommen werden. Diese Leistungen werden im Regelfall an alle interessierten Personen abgegeben; auch wenn diese nicht Kunde der jeweiligen Kasse bzw. Bank sind, da durch diese Services auch neue Kunden gewonnen werden sollen.

- Gewerkschaften und Kammern: Auch Gewerkschaften und Kammern bieten reichlich Informationsmaterial und oft auch gute Beratungsmöglichkeiten an. Daneben haben viele Kammern für die für sie relevanten Berufsbereiche eigene Stellenbörsen eingerichtet.

- private Arbeitsvermittler: Sie helfen bei allen Phasen des Bewerbungsprozesses, indem Sie genaue Profile erstellen, bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen behilflich sind, Vermittlungsvorschläge unterbreiten und auf Vorstellungsgespräche sowie Testsituationen vorbereiten. Ihre Leistungen waren bis Mitte des Jahres noch kostenlos. Nun können diese von Bewerbern eine Gebühr verlangen. Diese ist allerdings vom Erfolg abhängig; d.h. es ist nur zu zahlen, wenn auch ein neuer Job gefunden wurde. Zudem darf die Gebühr bestimmte Sätze nicht überschreiten. Bewerber sollten darauf achten, dass der ausgewählte Arbeitsvermittler dem Verband der Arbeitsvermittler angehört. Dies gewährleistet, dass der Vermittler zu einem gewissen Grad seriös und professionell an die Arbeit geht.

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Moderne Datenträger

Bis eine Information in den gelben Seiten gefunden und alle entsprechenden Informationen gesichtet und zusammen gefasst sind, vergeht viel Zeit und es kostet viel Anstrengung. Einfacher dabei ist es, auf digitale Datenbanken auf CD-Rom oder anderen Datenträgern zurück zu greifen. So gibt es das gute alte Telefonbuch so wie die gelben Seiten und andere Branchenverzeichnisse, denen Anschriften potentieller Arbeitgeber entnommen werden können, nun schon länger auf CD-Rom. Hier können ganze Regionen gezielt über Suchmasken nach bestimmten Branchen etc. durchforstet werden. Die Ergebnisse lassen sich oft in Listen abspeichern und ausdrucken. Die große Konkurrenz der unterschiedlichen Anbieter hat dazu geführt, dass diese Datenbanken bereits für unter 20 DM zu haben sind. Oft aber haben Freunde und Bekannte bereits ein Exemplar oder sie können in der nächsten Bücherei ausgeliehen werden.

Beispiele dafür wären:

  Diese und weitere CD-Roms bekommt man mittlerweile in allen großen Kaufhäusern.
Viele Messekataloge, auf denen sich Aussteller und ihre Produkte ausführlich vorstellen, werden mittlerweile auf CD-Rom veröffentlicht. Auch hier können Adressen potentieller Arbeitgeber erkundet werden.

Achtung! Abbildungen sind eingetragene Markezeichen der jeweiligen Anbieter!

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Stellenanzeigen aus Printprodukten im Internet

Viele Tageszeitungen haben im Internet mittlerweile Online-Ableger. Im Regelfall kann man hier auch die aktuellen Stellenangebote einsehen. Dies hat mehrere Vorteile. So ist das Angebot im Regelfall kostenlos und tagesaktuell. Bewerber, die in anderen Regionen suchen, sind ebenfalls in der Lage, geeignete Stellenangebote aus ihrer Wunschregion zu durchforsten.

Wir möchten Ihnen hier zwei Angebote nahe legen:

Unter www.zeitungen.de sind zahlreiche regionale und überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die auch im Internet zu finden sind, mit Hyperlinkadresse aufgelistet www.versum.de ist eher eine Suchmaschine, welche die Stellenanzeigen vieler Tageszeitungen im Internet nach bestimmten Begriffen durchsucht. Sie erzielt sehr gute Ergebnisse, durchforstet aber nicht alle Tageszeitungen im Internet.

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Firmenhomepages

Mittlerweile gehört es in der Geschäftswelt zum guten Ton, einen eigenen Internetauftritt zu haben. Hier wird für das eigene Produkt und das Unternehmen geworben. Neben diesen wertvollen Informationen für das Bewerbungsgespräch gehen immer mehr Anbieter dazu über, die eigene Internetseite für die Bewerberrekrutierung zu nutzen. Dies kann die Abbildung von Stellenausschreibungen sein, die Möglichkeit, sich in eine Bewerberdatenbank einzutragen oder gleich an online-Auswahlverfahren teil zu nehmen.

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Jobbörsen im Internet

Mittlerweile gibt es zahlreiche Jobbörsen im Internet. Daher wollen wir dem Thema eine eigene Seite widmen. - Bitte hier klicken -

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Adressdatenbanken und Verzeichnisse im Internet

Dass man Telefonnummern, Internetadressen und E-Mailadressen in speziellen Internetdatenbanken findet, dürfte den meisten bewusst sein. Für Bewerber bzw. Stellensuchende gibt es allerdings noch zahlreiche weitere Datenbanken, die weiter helfen können:

 

Die Deutsche Telekom bietet unter www.teleauskunft.de die Möglichkeit, das Telefonbuch zu durchsuchen.
Daneben lassen sich die "Gelben Seiten" nach Firmen bzw. Branchen durchsuchen.
Auch ein E-Mailverzeichnis findet sich hier.

Ein weiteres Branchenbuch unter www.yellowmap.de

www.flix.de


www.branchenbuch.com

www.branchenbuch.de


Messedatenbank unter www.expo-database.de, über die Suchmaske erhält der Besucher Zugriff auf über 13.000 Messen und Ausstellungen weltweit mit über 24.000 Terminen (nach Angaben des Anbieters)

Geben Sie bei "Wer liefert was" ein Produkt oder eine Dienstleistung ein, so wirft ihnen die Datenbank unter www.wlw.de Firmen aus, dies das Produkt/Dienstleistung herstellen oder vertreiben. Auch eine Möglichkeit, um potentielle Arbeitgeber aufzuspüren.

AUMA ist Verband der deutschen Messewirtschaft, der zahlreiche Messeinfos auf seiner Seite unter www.auma.de anbietet

 

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